Solaranlagen in Bremen: Kosten, Solarpflicht und Installation
Solaranlagen in Bremen lohnen sich für Eigenheime genauso wie für Betriebe: Die Sonne reicht für einen wirtschaftlichen Betrieb, Netzstrom ist teuer, und für viele Neubauten gilt inzwischen sogar eine Solarpflicht. Hier erfährst du, was eine Solaranlage in Bremen kostet, was das Bremische Solargesetz verlangt, wie der Netzanschluss bei wesernetz abläuft und wie wir dein Projekt von der Planung bis zur Inbetriebnahme umsetzen.
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PVPro Solar: deine Solaranlage in Bremen
Planung mit Ertragsprognose für dein Dach
Bevor wir ein Angebot schreiben, analysieren wir dein Dach: Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Statik. Daraus erstellen wir eine Ertragsprognose und legen die Anlage nach deinem Verbrauch aus, mit Blick auf Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe, wenn sie für dich in Frage kommen.
Markenkomponenten aus einer Hand
Wir verbauen Module von AIKO, JA Solar oder Longi, Wechselrichter von Fronius, auf Wunsch Speicher von BYD und das Montagesystem von K2 Systems. Das sind Komponenten, die wir kennen und für die wir Ersatzteile und Support bekommen.
Eigene Fachkräfte und Anmeldung bei wesernetz
Montage und Elektroinstallation übernehmen unsere eigenen zertifizierten Techniker, VDE- und TAB-konform. Die Anmeldung bei wesernetz beziehungsweise wesernetz Bremerhaven und die Registrierung im Marktstammdatenregister erledigen wir für dich.
Solarpflicht fristgerecht erfüllt
Baust du neu oder sanierst du dein Dach, gilt in Bremen das Bremische Solargesetz. Wir planen die Anlage so, dass sie die Vorgaben erfüllt, und stimmen den Zeitplan mit deinem Dachdecker oder Bauträger ab.
Festpreis, 30/70-Zahlung und Service
Du bekommst einen schriftlichen Festpreis und zahlst 30 % bei Auftrag und 70 % nach der Installation. Auch nach der Inbetriebnahme sind wir für dich da, mit Anlagenmonitoring und Service auch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung.
Solaranlagen in Bremen: das Wichtigste in Kürze
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Ertrag | ca. 893 kWh pro kWp und Jahr, 10 kWp knapp 9.000 kWh |
| Kosten | ca. 1.450–1.750 € pro kWp, 10 kWp ca. 14.500–17.500 €, mit Speicher ca. 22.200–26.700 € |
| Mehrwertsteuer | 0 % auf Lieferung und Montage an Wohngebäuden |
| Solarpflicht Neubau | Bauantrag nach dem 1. Juli 2025: Module auf mind. 50 % der Dachfläche |
| Solarpflicht Dachsanierung | seit 1. Juli 2024: PV-Anlage mit mind. 1 kW innerhalb von zwei Jahren |
| Netzbetreiber | wesernetz (Bremen), wesernetz Bremerhaven |
| Landeszuschuss für private PV | derzeit keiner, Finanzierung z. B. über KfW 270 |
Lohnen sich Solaranlagen in Bremen?
Ja. Die Hansestadt liegt im Norden, aber die Sonneneinstrahlung reicht für einen wirtschaftlichen Betrieb locker. Wir rechnen in Norddeutschland mit rund 893 kWh pro kWp und Jahr. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt damit knapp 9.000 kWh im Jahr, deutlich mehr, als ein typischer Haushalt verbraucht. Moderne Module arbeiten auch bei bewölktem Himmel und diffusem Licht, wie es im Küstenklima häufig vorkommt.
Der Gewinn kommt vor allem aus dem Eigenverbrauch. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart dir Netzstrom, bei einem angenommenen Strompreis von 37 ct/kWh also 37 Cent. Für eingespeisten Strom bekommen neue Anlagen bis 10 kWp mit Teileinspeisung seit dem 1. August 2026 nur rund 7,70 ct/kWh. Wie sich das konkret rechnet, zeigen wir dir im Ratgeber Photovoltaik lohnt sich.
Was kostet eine Solaranlage in Bremen?
Als Richtwert rechnen wir für eine fertig montierte Anlage mit rund 1.450–1.750 € pro kWp ohne Speicher:
| Anlage | Richtpreis (modelliert) |
|---|---|
| 6 kWp | ca. 8.700–10.500 € |
| 8 kWp | ca. 11.600–14.000 € |
| 10 kWp | ca. 14.500–17.500 € |
| 10 kWp mit BYD-Speicher HVS 10.2 | ca. 22.200–26.700 € |
Für Lieferung und Montage auf oder an Wohngebäuden gilt seit dem 1. Januar 2023 der Nullsteuersatz, du zahlst also 0 % Umsatzsteuer. Gewerbliche Anlagen bis 30 kWp profitieren ebenfalls davon. Einen Zuschuss für private PV-Anlagen gibt es derzeit weder vom Bund noch vom Land Bremen. Finanzieren kannst du die Anlage aber zum Beispiel mit dem KfW-Kredit 270, der ein Darlehen ist. Kostenlose, unabhängige Erstberatung zu Solar bieten in Bremen die Klimaschutzagentur energiekonsens und die Verbraucherzentrale Bremen. Mehr zu Preisen findest du unter Kosten einer Solaranlage.
Solarpflicht in Bremen: Was das Bremische Solargesetz verlangt
Die Hansestadt hat mit dem Bremischen Solargesetz (BremSolarG) eine eigene Solarpflicht eingeführt. Nach den Informationen der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft gilt:
- Neubauten: Wird der Bauantrag nach dem 1. Juli 2025 gestellt, muss eine PV-Anlage mit einer Modulfläche von mindestens 50 % der Dachfläche installiert werden. Eine Solarthermieanlage wird auf diese Fläche angerechnet.
- Bestandsgebäude: Eine allgemeine Nachrüstpflicht gibt es nicht. Wer aber seit dem 1. Juli 2024 sein Dach grundlegend saniert, also Dachhaut, Abdichtung oder Dämmschutzschicht auf mindestens 80 % der Dachfläche erneuert, muss innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Sanierung eine PV-Anlage mit mindestens 1 kW Modulleistung installieren.
- Ausnahmen: Unter anderem Dächer unter 50 m², Dächer, die nur nach Norden ausgerichtet werden können, sowie Reet-, Stroh- oder Holzdächer.
- Denkmalschutz: Auf denkmalgeschützten Gebäuden ist eine PV-Anlage genehmigungspflichtig, und der Denkmalschutz kann die Pflicht ausschließen.
Die Details, etwa ab wann eine Dachsanierung als grundlegend gilt, solltest du vor der Planung beim Umweltressort prüfen. Planst du ohnehin eine Dachsanierung, lohnt es sich, PV gleich mitzudenken. Mehr dazu liest du unter Photovoltaik und Dachsanierung.
Netzanschluss in Bremen: wesernetz
In Bremen ist wesernetz der Netzbetreiber, in Bremerhaven wesernetz Bremerhaven. Bevor deine Anlage ans Netz geht, wird sie dort angemeldet. Nach der Inbetriebnahme folgt die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Beides übernehmen wir für dich. Die Bearbeitungszeiten beim Netzbetreiber schwanken. Plane deshalb etwas Puffer ein, vor allem wenn du deine Anlage noch bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb nehmen willst, um dir nach heutigem Recht 20 Jahre feste Einspeisevergütung zu sichern. Hintergründe dazu findest du unter EEG-Novelle 2027.
Welche Dächer eignen sich in Bremen?
- Einfamilien- und Reihenhäuser: Schrägdächer nach Süden, Osten oder Westen eignen sich gut. Bei Reihenhäusern gelten Abstandsregeln zu Brandwänden.
- Altbremer Häuser und Altbauten: Prüfe vorher Dachzustand und Denkmalschutz.
- Flachdächer: Auf Garagen, Anbauten und Gewerbedächern bieten sich aufgeständerte Systeme an. Mehr dazu findest du unter Photovoltaik-Montage auf dem Flachdach.
- Mehrfamilienhäuser: Mieterstrom und gemeinschaftliche Versorgung haben eigene Regeln. Mehr dazu liest du unter Photovoltaik für Mehrfamilienhaus.
Solaranlagen für Betriebe in Bremen
Für Betriebe, die tagsüber arbeiten, ist das eigene Dach oft der größte Hebel bei den Energiekosten, denn der Strom wird genau dann erzeugt, wenn er gebraucht wird. Wichtig sind eine Dimensionierung nach Lastprofil statt nach Faustformel, die Statik des Daches und die Frage, ob der Steuersatz von 0 % greift. Wie wir gewerbliche Anlagen planen und was sie kosten, zeigen wir dir am Beispiel Hannover unter Photovoltaik für Gewerbe. Die Grundlagen gelten hier genauso.
Willst du wissen, was auf deinem Dach möglich ist? Jetzt unverbindliches Angebot anfordern.
So läuft dein Projekt mit PVPro Solar ab
- Kostenlose Erstberatung: mit Dachanalyse und Ertragsprognose für dein Dach.
- Technische Planung: Modulauswahl (AIKO, JA Solar oder Longi) und Stringplanung.
- Festpreis-Angebot: mit Wechselrichter von Fronius, auf Wunsch einem Speicher von BYD und dem Montagesystem von K2 Systems.
- Montage: durch unsere eigenen zertifizierten Techniker, VDE- und TAB-konform.
- Anmeldung: bei wesernetz und im Marktstammdatenregister.
- Inbetriebnahme: mit App-Einrichtung, Anlagenmonitoring und Service auch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung.
Du zahlst nach dem 30/70-Modell: 30 % bei Auftrag, 70 % nach der Installation. Wie unser Angebot aufgebaut ist, siehst du unter Photovoltaik-Angebot kostenlos.
Jetzt unverbindliches Angebot anfordern. Oder ruf uns an unter 0511 3360603 oder schreib uns per WhatsApp an +49 176 2399 8536.
Häufige Fragen zu Solaranlagen in Bremen
Lohnt sich eine Solaranlage in Bremen?
Ja. Auch im Norden erzeugt eine Anlage rund 893 kWh pro kWp und Jahr, eine 10-kWp-Anlage also knapp 9.000 kWh. Wirtschaftlich entscheidend ist der Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart teuren Netzstrom.
Gibt es in Bremen eine Solarpflicht?
Ja, nach dem Bremischen Solargesetz. Für Neubauten mit Bauantrag nach dem 1. Juli 2025 müssen Module mindestens 50 % der Dachfläche bedecken. Wer seit dem 1. Juli 2024 sein Dach grundlegend saniert, muss innerhalb von zwei Jahren eine PV-Anlage mit mindestens 1 kW installieren. Ausgenommen sind unter anderem Dächer unter 50 m².
Wer ist in Bremen der Netzbetreiber für meine PV-Anlage?
In Bremen ist es wesernetz, in Bremerhaven wesernetz Bremerhaven. Wir melden deine Anlage dort an und registrieren sie nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister.
Was kostet eine Solaranlage in Bremen?
Als Richtwert rund 1.450 bis 1.750 Euro pro kWp ohne Speicher. Eine 10-kWp-Anlage kostet damit etwa 14.500 bis 17.500 Euro, mit BYD-Speicher etwa 22.200 bis 26.700 Euro. Auf Lieferung und Montage an Wohngebäuden fallen 0 % Umsatzsteuer an.
Wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?
Die Montage selbst dauert bei einem Einfamilienhaus meist ein bis zwei Tage. Länger dauern oft Netzbetreiber-Anmeldung und Zählersetzung. Wir sagen dir nach der Erstberatung, welcher Zeitplan für dein Projekt realistisch ist.
Darf ich auf einem denkmalgeschützten Haus in Bremen eine Solaranlage bauen?
Oft ja, aber nur mit Genehmigung nach dem Bremischen Denkmalschutzgesetz. Kläre das vor der Beauftragung mit der Denkmalschutzbehörde.
Gibt es in Bremen eine Förderung für Photovoltaik?
Einen Zuschuss für private PV-Anlagen gibt es derzeit weder vom Land Bremen noch vom Bund. Du sparst aber 0 % Mehrwertsteuer auf Anlage und Montage und kannst die Anlage mit dem KfW-Kredit 270 finanzieren. Kostenlose Erstberatung bieten energiekonsens und die Verbraucherzentrale Bremen.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick (Stand Oktober 2026) und ersetzt keine Steuer-/Rechtsberatung.








