Photovoltaik mieten oder kaufen? Der ehrliche 20-Jahres-Vergleich
PVPro Solar GmbH
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Photovoltaik mieten oder kaufen: das Wichtigste in Kürze
| Punkt | Kauf | Miete |
|---|---|---|
| Anschaffung | einmaliger Kaufpreis, auch finanzierbar | keine, dafür monatliche Rate |
| Laufzeit | keine Bindung | meist 15 bis 25 Jahre, oft ohne ordentliche Kündigung |
| Eigentum | gehört dir ab Inbetriebnahme | gehört dem Anbieter, Übernahme erst am Ende oder gegen Ablöse |
| Kosten über 20 Jahre (10 kWp mit Speicher) | ca. 23.700 bis 29.700 € inkl. Rücklage für einen Wechselrichter | ca. 28.800 bis 43.200 € bei 120 bis 180 € im Monat, mit Preisanpassung mehr |
| Umsatzsteuer | 0 % auf Lieferung und Montage | bei echter Miete grundsätzlich 19 % |
| Ertrag und Ersparnis | gehören dir | gehören dir, solange der Vertrag es so regelt |
| Hausverkauf | Anlage geht mit dem Haus | Mietvertrag muss vom Käufer übernommen werden |
Photovoltaik mieten, kaufen oder Mietkauf: die drei Modelle
Kauf
Du bezahlst die Anlage einmal und bist ab dem ersten Tag Eigentümer. Die Ersparnis beim Strombezug und die Einspeisevergütung kommen vollständig bei dir an, und du entscheidest selbst, ob später ein Speicher, eine Wallbox oder eine Wärmepumpe dazukommt. Den Kaufpreis musst du nicht aus eigenen Mitteln stemmen: Ein Bankdarlehen oder der KfW-Kredit 270 machen auch den Kauf zur monatlichen Rate, nur dass die Anlage dir gehört.Miete und Pacht
Der Anbieter installiert eine Anlage auf deinem Dach, die ihm gehört. Du zahlst eine feste Monatsrate über die gesamte Laufzeit, meist 15 bis 25 Jahre. Im Gegenzug sind Installation und oft auch Wartung und Versicherung enthalten. Den Strom nutzt du wie bei einer gekauften Anlage selbst. Am Ende der Laufzeit kannst du die Anlage je nach Vertrag übernehmen, oder sie wird abgebaut. Im Privatkundengeschäft werden Miete und Pacht praktisch gleich verwendet.Mietkauf
Beim Mietkauf zahlst du ebenfalls Raten, die Anlage geht am Ende aber automatisch in dein Eigentum über. Steuerlich gilt das als Lieferung, nicht als Miete. Wirtschaftlich ist es ein Ratenkauf mit eingebauten Finanzierungs- und Servicekosten, die im Gesamtpreis stecken.
Der 20-Jahres-Vergleich: was du wirklich zahlst
Für den Vergleich nehmen wir eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus: 10 kWp mit einem BYD-Speicher HVS 10.2. Die Ersparnis durch den eigenen Solarstrom ist bei Kauf und Miete gleich groß, deshalb reicht es, die Kosten nebeneinanderzulegen. Die Mietraten sind Beispielwerte; prüfe sie mit deinem konkreten Angebot.| Variante | Monatlich | Summe nach 20 Jahren | Wem gehört die Anlage? |
|---|---|---|---|
| Kauf, sofort bezahlt | – | 22.200 bis 26.700 € plus 1.500 bis 3.000 € Rücklage für einen Wechselrichtertausch | dir |
| Kauf mit Kredit (25.000 €, 15 Jahre, angenommen 4,5 % effektiv) | ca. 191 € | ca. 34.400 €, danach 5 Jahre ohne Rate | dir |
| Miete 120 € im Monat | 120 € | 28.800 € (mit 2 % Preisanpassung pro Jahr ca. 35.000 €) | dem Anbieter |
| Miete 150 € im Monat | 150 € | 36.000 € (mit 2 % Preisanpassung ca. 43.700 €) | dem Anbieter |
| Miete 180 € im Monat | 180 € | 43.200 € (mit 2 % Preisanpassung ca. 52.500 €) | dem Anbieter |
Unser Weg: kaufen, ohne alles auf einmal zu zahlen
Festpreis statt Rate auf 20 Jahre
Bei uns kaufst du die Anlage. Nach der Dachprüfung bekommst du einen schriftlichen Festpreis, der sich nicht mehr ändert, auch nicht durch Nachträge während der Montage. Es gibt keine Preisanpassungsklausel und keine Bindung über Jahrzehnte.30/70: der größte Teil erst, wenn die Anlage läuft
Du zahlst 30 % bei Auftrag und 70 % erst nach der Installation. Wer finanzieren möchte, kann das über die eigene Bank oder den KfW-Kredit 270 tun. Wichtig dabei: Den KfW-Kredit beantragst du über deine Hausbank vor dem Projektstart. Wir liefern dir dafür das Angebot und die technischen Unterlagen.Markenkomponenten und eigene Monteure
Wir verbauen Module von AIKO, JA Solar oder Longi, Wechselrichter von Fronius, Speicher von BYD und Montagesysteme von K2 Systems. Montage und Elektroanschluss übernehmen unsere eigenen zertifizierten Fachkräfte. Die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister erledigen wir für dich, und auch nach der gesetzlichen Gewährleistung bleiben wir dein Ansprechpartner.Ein Beispiel aus der Region
In Rethen haben wir eine Anlage mit 10,23 kWp, 24 JA-Solar-Modulen, einem Fronius GEN24 Plus und einem BYD HVS 10.2 gebaut, Gesamtinvestition 21.400 €. Die Anlage gehört ihren Besitzern vom ersten Tag an, und jede eingesparte Kilowattstunde bleibt bei ihnen. Mehr zu Paketen und Ablauf liest du unter Photovoltaikanlage kaufen in Hannover.Steuern: was beim Mieten anders ist
Seit dem 1. Januar 2023 gilt für Lieferung und Montage von Photovoltaikanlagen und Speichern auf Wohngebäuden ein Umsatzsteuersatz von 0 % (§ 12 Abs. 3 UStG). Das gilt aber nur für eine Lieferung. Laut den FAQ des Bundesfinanzministeriums zum Nullsteuersatz ist die Anmietung einer Anlage keine Lieferung und unterliegt grundsätzlich dem Regelsteuersatz von 19 %. Ein Mietkauf mit automatischem Eigentumsübergang am Ende kann dagegen als Lieferung gelten. Schau deshalb in den Vertrag, wie er steuerlich eingeordnet ist. Details findest du unter Photovoltaikanlage und Umsatzsteuer.Bei der Einkommensteuer gibt es keinen Unterschied: Erträge aus Anlagen bis 30 kWp pro Wohn- oder Gewerbeeinheit sind nach § 3 Nr. 72 EStG steuerfrei, mehr dazu unter steuerfreie Photovoltaikanlage. Einen staatlichen Zuschuss für private Anlagen oder Speicher gibt es weder beim Kauf noch bei der Miete. Welche regionalen Programme es gibt, steht unter Photovoltaik-Förderung.Wann eine Miete trotzdem passen kann
Eine Miete kann passen, wenn dir Bequemlichkeit wichtiger ist als der Preis, also wenn du dich um nichts kümmern und keinen Kredit aufnehmen willst und die Mehrkosten bewusst in Kauf nimmst. Auch wer keinen Kredit bekommt, kann über eine Miete an eine Anlage kommen. Rein finanziell betrachtet, rät auch die Verbraucherzentrale in den meisten Fällen zum Kauf: Die Ersparnis stellt sich bei Mietmodellen oft erst gegen Ende oder nach der Laufzeit ein. Ungünstig ist eine Miete, wenn du in den nächsten Jahren verkaufen oder umziehen willst, denn der Vertrag bleibt am Haus hängen.Mietvertrag prüfen: diese Punkte entscheiden
- Laufzeit und Kündigung: Wie lange bist du gebunden, und gibt es überhaupt ein Kündigungsrecht?
- Ablöse: Was kostet die vorzeitige Übernahme, und ist die Übernahme am Ende kostenlos? Eine schriftliche Ablösetabelle schafft Klarheit.
- Preisanpassung: Steigt die Rate jährlich, und ist die Steigerung gedeckelt?
- Annahmen der Beispielrechnung: Welcher Strompreisanstieg und welcher Eigenverbrauch sind unterstellt? Die Wirtschaftlichkeit sollte über die Mietlaufzeit stimmen, nicht erst über 25 oder 30 Jahre.
- Leistungen: Sind Wartung, Reparaturen, Versicherung und ein Speichertausch enthalten?
- Einspeisevergütung: Geht sie an dich oder an den Anbieter?
- Hausverkauf und Erbe: Welche Pflichten hast du, wenn das Haus den Besitzer wechselt?
- Widerruf: In der Regel kannst du einen solchen Vertrag innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Nutze die Zeit zum Vergleichen.

Fazit
Bei der Frage Photovoltaik mieten oder kaufen spricht über 20 Jahre fast alles für den Kauf: Er ist günstiger, die Anlage gehört dir, du bist flexibel und zahlst 0 % Umsatzsteuer. Der einzige echte Vorteil der Miete, keine Anschaffungskosten am Anfang, lässt sich auch beim Kauf erreichen, mit Finanzierung und dem 30/70-Modell. Jetzt unverbindliches Angebot anfordern, oder ruf uns an unter 0511 3360603 bzw. schreib uns per WhatsApp.Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick (Stand Oktober 2026) und ersetzt keine Steuer-/Rechtsberatung.Häufige Fragen zu Photovoltaik mieten oder kaufen
Ist es günstiger, eine Photovoltaikanlage zu mieten oder zu kaufen?
Über 20 Jahre ist der Kauf in fast allen Fällen günstiger. Eine 10-kWp-Anlage mit Speicher kostet bei uns 22.200 bis 26.700 Euro. Bei einer Mietrate von 150 Euro im Monat zahlst du in 20 Jahren 36.000 Euro, mit jährlicher Preisanpassung noch mehr, und die Anlage gehört dir am Ende nicht.
Was kostet es, eine Solaranlage zu mieten?
Das hängt von Anlagengröße, Speicher und Anbieter ab. Für eine 10-kWp-Anlage mit Speicher sind dreistellige Monatsraten üblich. Entscheidend ist die Summe über die gesamte Laufzeit von meist 15 bis 25 Jahren, plus eine mögliche Preisanpassung und die Kosten für die Übernahme am Ende.
Kann ich eine gekaufte Photovoltaikanlage auch finanzieren?
Ja. Über ein Bankdarlehen oder den KfW-Kredit 270 zahlst du den Kauf in Raten und bist trotzdem Eigentümer. Den KfW-Kredit beantragst du über deine Hausbank vor dem Projektstart. Bei uns zahlst du außerdem nach dem 30/70-Modell: 30 Prozent bei Auftrag, 70 Prozent nach der Installation.
Gilt die 0 Prozent Umsatzsteuer auch bei einer gemieteten Anlage?
Bei einer echten Miete grundsätzlich nicht. Laut Bundesfinanzministerium ist die Anmietung keine Lieferung und unterliegt dem Regelsteuersatz von 19 Prozent. Ein Mietkauf mit automatischem Eigentumsübergang kann als Lieferung gelten. Prüfe die Einordnung im Vertrag.
Was passiert mit der gemieteten Anlage, wenn ich mein Haus verkaufe?
In der Regel muss der Käufer den Mietvertrag übernehmen, oder du löst die Anlage vorzeitig ab. Beides kann den Verkauf erschweren. Eine gekaufte Anlage geht dagegen einfach mit dem Haus an den neuen Eigentümer.
Was passiert nach Ende der Mietlaufzeit?
Das regelt der Vertrag. Oft kannst du die Anlage übernehmen, kostenlos oder gegen einen Restbetrag, oder sie wird abgebaut. Achte schon beim Abschluss darauf, dass die Übernahme am Ende kostenlos ist und schriftlich festgehalten wird.
Für wen lohnt sich eine PV-Miete?
Für Hausbesitzer, denen ein Rundum-Service wichtiger ist als der Preis und die bewusst höhere Gesamtkosten in Kauf nehmen, oder für alle, die keinen Kredit bekommen. Wer Geld sparen will, fährt mit dem Kauf, auch finanziert, in den meisten Fällen besser.








